Irgendwann hat es angefangen … das Weinen im Schlaf. Ich glaub‘ im November. Zuerst dachte ich er sei wach und weint weil ihm etwas weh tut. Aber damals und seither: er schläft und wird nicht wach, wenn er stöhnt, seufzt, sich herumwälzt, weint …. wach- das sind die Große und ich. Es ist herzzerreißend.

Nie dachte ich, dass die Chemotherapie für uns alle so hart werden würde. Wie sehr das Drumherum wie das Zittern um stabile Blutwerte 🩸 uns unsere Kraft raubt und Nerven kostet. Seit Silvester war’s wieder ganz arg- die Blutwerte rasselten in den Keller, jeden zweiten Tag Kontrolle und ja nicht den Moment verpassen um rechtzeitig zu intervenieren. Es war ausgemacht, dass ich das Feld räume und Papa einige Tage übernimmt. Also mit Mega-Bauchweh und der Großen ab zu Omi und Opi nach Salzburg – es fällt mir schwer in dieser Krise wegzufahren. Aber da gibt es ja noch mein zweites Kind, dass mittlerweile mit jedem Medizinstudenten im ersten Semester mithalten könnte 😉

Am nächsten Tag war tatsächlich ein neuer Tiefstand von nur mehr 15.000 Thrombozyten erreicht- also wieder ne‘ Runde Bluttransfusion. Das müsste stabilisieren. Es geht im nachmittags bereits besser. Wir atmen auf. Stoßen am Abend mit Tante, Neffe und Nichte mit Kindersekt an: „ Auf das Ende der Weihnachtsferien 😜?“ frage ich neckisch.„ Darauf, dass es Erik besser geht“, sagt meine Große. ❤️

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.